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Geschichte

Ein Nebengeschäft war die damalige Herstellung von Coiffeur-Wattekragen (die damals noch zu hun­dert­tau­sen­den ge­braucht wur­den), Pra­liné-Säck­lein und der Han­del mit Schul­heften. Diese Arbei­ten wurden von 22 Heim­arbei­terin­nen aus der näheren Um­ge­bung aus­ge­führt. Es war die Auf­gabe von Paul Meier, jeweils am Frei­tag Nach­mittag die Waren ab­zu­holen und den Frauen ihren Lohn gegen Unter­schrift aus­zu­zahlen. Ein klei­ner Neben­ver­dienst, der den Fami­lien sehr will­kom­men war. Zwei­mal wurde die Fabrik durch An­bau­ten ver­grös­sert, um den wach­sen­den Platz­an­sprü­chen zu ge­nügen.

Paul Meier absolvierte nach der Schule eine kaufmännische Lehre. Mit zwanzig ging er für ein Jahr nach Paris, um die fran­zösi­sche Sprache zu erler­nen. Da bekam er eines Tages ganz uner­wartet einen An­ruf von seiner Mutter. Der Vater lag nach einem Schlag­anfall im Spital. Paul muss­te sofort nach Hau­se kom­men um sich um die Fir­ma zu küm­mern, welche ne­ben den Heim­arbei­terin­nen immerhin schon vier fest­ange­stellte Männer hatte. Es war ein Sprung ins kalte Was­ser. Der Va­ter erholte sich wieder und zu­sam­men mit seinem Sohn führte er von nun an die Firma weitere 10 Jahre. 1973 zog sich August Meier zurück. Paul Meier trat offi­ziell in die Ge­sell­schaft ein.

Von nun an wurde die Fabrikation von Karton­hül­sen voran­ge­trie­ben. Auch die Spu­len­fab­ri­ka­tion wur­de in An­griff ge­nom­men. Beide Spar­ten wur­den bis heu­te stän­dig wei­ter­ent­wickelt. Sie­ben Jah­re spä­ter wurde aus der ehe­ma­li­gen Jura-Papier Meier & Co die Aktien­ge­sell­schaft "Jura-Papier" Meier AG. Ein wei­te­res Jahr spä­ter kauf­te Paul Meier sei­nem Vater die Lie­gen­schaft ab, in der er bis dahin nur ein­ge­mie­tet war. Am 1. Ja­nuar 2008 über­nah­men be­reits An­ge­hö­ri­ge der 3. Ge­ne­ra­tion die Lei­tung des Un­ter­neh­mens.

Björn von Burg als Schwieger­sohn über­nahm die ope­ra­tive Füh­rung der Fir­ma und Florian Meier, der jün­ge­re Sohn, die Lei­tung der Pro­duk­tion. Die bei­den neuen Fir­men­in­ha­ber ar­bei­ten schon seit Jah­ren Hand in Hand und sind ein ein­ge­spiel­tes Team. Es ist auch ih­nen ein An­lie­gen, die Kund­schaft wei­ter­hin in der heu­ti­gen schnell­le­bi­gen Zeit kom­pe­tent, qua­li­ta­tiv und ter­min­gerecht zu be­lie­fern.

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